Am 21.12.2018 passierte das im Vorfeld viel diskutierte neue Standortentwicklungsgesetz den Ministerrat. Das Gesetz sieht unter anderem eine Beschleunigung der Umweltverträglichkeitsprüfung bei standortrelevanten (Groß-)Projekten vor.

In der Erstversion des Gesetzentwurfes war ein Automatismus vorgesehen, der Projekte, denen per Verordnung ein „besonderes öffentliches Interesse“ bescheinigt wird, nach einem Jahr als UVP-rechtlich genehmigt ansieht falls die Entscheidung bis dahin noch ausstehend ist.

Dieser Erstentwurf hatte für viel Kritik gesorgt, weshalb in der nun aktuellen Fassung besagter Automatismus nicht mehr vorgesehen ist. Weiterhin vorgesehen ist jedoch die Beschleunigung erstinstanzlicher Verfahren auf maximal 18 Monate.